Kurzpotrait Thüringer Wald  
 
Vom Mittellauf der Werra bei Eisenach bis etwa zur Höhe Gehren-Schönbrunn erstreckt sich der Thüringer Wald mit dem Großen Beerberg (982 m) als höchster Erhebung.
Doch bekannter als dieser sind der 978 m hohe Schneekopf, der 916 m hohe Große Inselsberg oder der 861 m hohe Kickelhahn, den allerdings kaum einer kenne würde, hätte Goethe nicht an die Wand der dort stehenden Hütte die berühmten Verse Über allen Gipfeln ist Ruh" geschrieben.
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Klicken zum Vergrössern Das etwas 70 km lange und bis zu 20 km breite Mittelgebirge wir seinem Namen noch weitgehend gerecht. Vor allem die Fichte ist anzutreffen, die im 18. Jahrhundert als gut verwertbare Holzart angebaut wurde.
Auf dem Kamm des Gebirges verläuft der berühmte Rennsteig. Jahrhunderte bildete er vielfach die Grenze thüringischer kleinstaaten, wovon zahlreiche Grenzsteine zeugen. Typisch für den Thüringer Wald, im Sommer und im Winter gleichermaßen als Erholungsgebiet beliebt, ist der Gegensatz von bewaldeten Höhen und tief eingeschnittenen Tälern.
 
 
 
Der Thüringer Wald ist aber nicht nur bekannt für seine atemberaubende Natur, sondern auch für eine abwechslungsreiche deftige Küche. Jedem Besucher fällt mit Sicherheit ins Auge, daß man an fast  jeder Straßenbiegung und an Waldparkplätzen Thüringer Rostbratwurst und  Rostbrätel (Schweinesteak) frisch vom Grill bekommt.
Dazu kommen zahlreiche Gaststätten und Waldschänken, in denen man die berühmten Thüringer Klöße, oft zu heimischen Wild oder Geflügel, serviert bekommt.
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  Quelle: Marco Polo "Thüringen", ISBN: 3-8297-0277-9; Ergänzungen: Uli Kutting; Bilder: Uwe Herzog, Lorber  
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